
In der Vergangenheit bestanden die Dorfgemeinschaften überwiegend aus Bauern, Kleinbauern und Häuslern, die auf Feldern, in den umliegenden Ziegeleien, Steinbrüchen oder im Schamottewerk ihr tägliches Brot verdienten. Heute finden die Einwohner vor allem Arbeit in den zahlreichen ortsansässigen kleinen und mittelständischen Gewerbebetrieben und in der benachbarten Kreisstadt Kamenz.
Die Gemeinde Nebelschütz unterstützt ihre Gewerbetreibenden. Dazu zählen die gemeinsame jährliche Präsentation auf der Gewerbemesse Kamenz (siehe Foto) oder die gemeinsame Erschließung von Fördermöglichkeiten, insbesondere Fördermitteln. Hierzu unterhält die Gemeinde Nebelschütz gute Kontakte zum Sächsischen Wirtschaftsministerium, zur Sächsischen Aufbaubank, zum Regierungspräsidium Dresden oder zum Wirtschaftsförderungsresort des Landratsamtes Kamenz.
Unmittelbar an die S 100 (Kamenz-Bautzen) liegt verkehrsgünstig das Gewerbegebiet Nebelschütz. Künftig wird der Autobahnzubringer S 102 das Gemeindegebiet an die A13 (Dresden-Berlin) anbinden.
Eine stetige positive gemeindliche Wirtschaftsentwicklung ist spürbar. Dennoch kämpft auch die Gemeinde Nebelschütz gegen die zunehmende Abwanderung der Jugend in die beschäftigungsreichen Ballungsräume.