Wuběr rěčow:

Tour „Handwerk und Traditionen“ - 21,1 km

Tura „rjemjesło a tradicija“

Das Dorf Nebelschütz/ Njebjelčicy bildet das Tor zur sorbischsprachigen Oberlausitz. Als Symbol dafür steht das "Wendentor". Es ist liebevoll restauriert und schmückt das Dorfzentrum von Nebelschütz. Der Name Nebelschütz – sorbisch Njebjelčicy – bedeutet übersetzt "Himmelsort". Ein Titel, den das Dorf den Einheimischen nach zu Recht trägt, denn ihr Ort liegt tatsächlich wie auf Wolken gebettet im sanften Hügelland Ostsachsens. Vier Fünftel der Einwohner von Nebelschütz gehören zum slawischen Kulturkreis der Sorben – ein Volk, das dem christlichen Glauben tief verbunden ist. Das Dorf ist stolz auf seine Zweisprachigkeit und kulturelle Vielfalt, und zelebriert diese mit zahlreichen traditionellen Festlichkeiten und Bräuchen das ganze Jahr hindurch. Besuchern bietet sich dadurch die Möglichkeit zum authentischen Erleben der Dorfkultur, der sorbischen Trachten und dem traditionellen Kunsthandwerk. Hier sind die typischen sorbischen Ostereier, Sagen und Märchen in Kunstwerken, Büchern und Tonmalereien zu entdecken. Besonders sehenswert sind die über Jahrhunderte gepflegten Wegekreuze und Betsäulen sowie die von prächtigen Linden umgebene und weithin sichtbare Kirche St. Martin. Sie sind Zeugen der reichen Geschichte von Nebelschütz entlang der "via regia", und dem berühmten "Jacobspilgerweg". Der Bau dieser barocken Kirche St. Martin stand unter dem Einfluss der katholischen Hofkirche in Dresden und erstrahlt in den rot-weißen Farben des Zisterzienserordens. Festlich steht sie zu den Osterprozessionen im Mittelpunkt. Ostersonntag reiten die Männer auf geschmückten Pferden von Kirche zu Kirche und verkünden die Osterbotschaft. Weit über die Felder und Ortschaften hinweg kann man diese wunderschönen Männerchoräle in der Frühlingsluft hören. Die Tour starten sie auf dem Parkplatz neben der Herberge Heldhaus. Sie fahren bergan in Richtung Kirche, folgen der Markierung Krabatradweg und radeln nun auf dem straßenbegleitenden Radweg durch Wendischbaselitz. Hier können sie den ersten Zwischenstopp bei dem Schnitzer , Herrn Selnak machen. Weiter geht es immer geradeaus über den Kreisverkehr bis nach Schmeckwitz. Am Kreisverkehr biegt der Krabatradweg allerdings nach rechts ab. Nach dem Ortseingang biegen sie gleich links ab und fahren die Weinbergstraße entlang. Ehe sie wieder auf die Hauptstraße gelangen, erwartet die Töpferwerkstatt Sperling ihren Besuch. Sie können der Keramikerin bei der Arbeit über die Schulter schauen. Keramik Atelier Marion Sperling Weinbergstraße 20 01920 Räckelwitz, OT Schmeckwitz Tel: 035796/ 96 366 0172 790 75 81 sperling-keramik@web.de An der Hauptstraße radeln sie nach rechts und biegen an der Kreuzung nach links in Richtung Räckelwitz ab. Im Ort können sie eine Pause einlegen und die Kapelle, erbaut im Beuroner Stil, erkunden oder auf der Insel vom Teich zu entspannen. Die Gaststätte lädt zu sorbischen Spezialitäten ein. Von der Gaststätte aus radeln sie ca. 650 m weiter und biegen nach rechts ab auf den Wiesenweg. Hier finden sie die Trachtenschneiderei Petra Kupke. Gern erklärt sie ihnen, wie sorbisch Trachten geschneidert werden und reich bestickte Schleifen und Tücher für sorbische Trachten und Osterreiterpferde hergestellt werden. Trachtenpuppen in original nachgestalteten Trachten werden als Souvenier angeboten. Sorbische Trachtenschneiderei Petra Kupke Schneiderei: Trachten, Änderungen, Neuanfertigungen Stickereien und Applikationen, z.B. auf Banner, Fahnen, Trachten Trachtenschneiderei Petra Kupke Vereinsfahnen Trachtenpuppen Wiesenweg 7, 01920 Räckelwitz Tel.: 03 57 96/ 9 56 04 Fax: (03 57 96) 9 58 00 E-Mail: info@trachtenpuppen-kupke.de Von hier aus radeln sie weiter auf dem Weg und gelangen in den Ortsteil Neudörfel. Hier ist der Bildhauer Dyrlich zu Hause und freut sich auf ihren Besuch. Sie fahren dann weiter nach rechts auf die Horkaer Straße. Sie halten sich rechts und biegen an der nächsten Kreuzung rechts ab und radeln bis nach Leopoldschänke. Wiederum an der nächsten Kreuzung biegen sie rechts ab, fahren auf der Neschwitzer Straße wieder in Richtung Räckelwitz. Am nächsten Abzweig biegen sie auf einen Feldweg nach links ab und folgen den Markierungen Krabatradweg und Sorbische Impressionen. Caseritz rechts liegen lassend gelangen sie, vorbei am Ehrenmal für gefallene Kriegsopfer, nach Crostwitz, einem sorbisch katholischen Mittelzentrum. Die schöne Pfarrkirche lädt sie zur Besinnung ein. Sie folgen nun weiter den Markierungen Sächsische Städteroute, Krabatradweg und Sorbische Impressionen über Alte Ziegelscheune bis nach Panschwitz-Kuckau. Vorbei an der Kuckauer Schanze gelangen sie in den Ortskern. Hier lohnt ein Besuch im Zistersienserinnenkloster Sankt Marienstern. Es ist das einzigste Kloster, das noch heute seiner ursprünglichen Bestimmmung dient. Besuchen sie den Kräuter- und Lehrgarten und die Schatzkammer. Die Klosterkirche lädt sie zum Verweilen und zur Besinnung ein. Wieder zurück auf der Hauptstraße fahren sie weiter auf dem Krabatradweg, durch die Hohle und vorbei am Sportplatz radeln sie geradeaus bis nach Dürrwicknitz. Hier erwartet sie der Töpferhof Wěteńca. Auf dem traditionellen sorbischen Dreiseitenhof finden die Kinder originelle Schaukeln, Spielgeräte und Streicheltiere. Die Besucher können der Töpferin bei der Arbeit über die Schulter sehen und in der historischen sorbischen Schank- und Herbergsstube Kaffee und Kuchen genießen. Traditionelles Töpferhandwerk, sorbische Ostereierkunst, sorbische Sagen- und Trachtendarstellungen liebevoll in Fayencemalerei dargestellt, können Besucher im Töpferhof Wěteńca im Ortsteil Dürrwicknitz besichtigen. Dipl.-Ing. Cornelia Bedrich Dorfplatz 6, 01920 Dürrwicknitz / Wěteńca Telefon: 035796 96152 oder 0174 2411364 Web: www.toepferhof-lausitz.de E-Mail: info@toepferhof-lausitz.de Sie verlassen nach einer kreativen Pause Dürrwicknitz und radeln weiter auf dem Krabatradweg bis zum Ausgangsort der Tour, Nebelschütz. Nachdem sie sich in der Pfarrkirche St. Martin noch einmal umgeschaut haben, können sie sich (nach Vorbestellung) das Verzieren von sorbischen Ostereiern anschauen. Am Backofen können sie sich noch einmal richtig stärker (allerdings müssten sie vorbestellen!). Weiter Informationen: Tourismusbüro der Gemeinde Nebelschütz Hauptstraße 9 01920 Nebelchütz Tel.: 0174/ 94 554 74 eMail: tourismus@nebelschuetz.de

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