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Osterreiterprozession Nebelschütz-Ostro (Křižerski procesion Njebjelčicy-Wotrow)

Nebelschütz ist die territorial kleinste sorbische Pfarrgemeinde. Sie besteht lediglich aus drei Dörfern (Piskowitz, Wendischbaselitz und Nebelschütz). Die in den Jahren 1741 bis 1743 erbaute barocke Dorfkirche wurde 1993 vollständig restauriert und ist wieder ein sehenswertes Gotteshaus. Das Osterreiten wurde in Nebelschütz 1769 erneuert, nachdem es infolge des Dreißigjährigen Krieges zu einer Zwangspause kam.

Im Jahre 1758 wurde die Pfarrgemeinde Ostro gegründet. Doch erst 1814 billigte der Bischof Franz Georg Lock, selbst ein Sorbe, dieser das Recht zu eine Osterreiterprozession zu bilden. Damals entstand die Partnerschaft zu Nebelschütz. In Ostro gibt es eine Besonderheit. Am frühen Ostersonntagmorgen reiten Männer um die Felder der Gemeinde und beten um den Segen Gottes für eine gute Ernte. Am Mittag beginnt dann das Osterreiten.

2001 ritten in Nebelschütz 122 und in Ostro 126 Osterreiter.

Quelle: Sorbische Kulturinformation, "Ostern bei den Sorben", Bautzen 2002, Internet: http://www.sorben.com/ski

Foto: Osterreiterprozession Nebelschütz in Jauer, 2003, radyserb

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